Klassenfahrten

18. - 22. September 2017 - Klassenfahrt der 6c nach Dargun

06./07. Juli 2017 - Abschlussfahrt der 6a nach Celle.

26. - 30. Juni 2017 - Klassenfahrt der S7 nach Heiligensee. Eindrücke davon gibt es hier.

12. - 16. Juni 2017 - Klassenfahrt der 5b an den Werbellinsee. 

Eindrücke davon gibt es hier.

12. - 16. Juni 2017 - Klassenfahrt der 5a nach Hörnum (Sylt).

01. - 05. April 2017 - Klassenfahrt der S1 nach .......

Eindrücke davon gibt es hier.

19. - 23. September 2016 - Klassenfahrt der 5c nach Störitzland

Eindrücke davon gibt es hier.

20. - 24. Juni 2016 - Klassenfahrt der 6a und der 6c nach Fallingbostel.

21. - 25. September 2015 - Klassenfahrt der 6b nach Heiligensee.

01. - 05. Juni 2015 - Klassenfahrt der S7 nach Heiligensee.

Eindrücke davon gibt es hier.

15. - 19. September 2014 - Klassenfahrt der 6b an den Werbellinsee. 

Eindrücke davon gibt es hier.

12. - 16. August 2013 - Klassenfahrt der 5a und der 6a nach Gallentin.

Eindrücke davon gibt es hier.

03. - 07. Juni 2013 - Klassenfahrt der S7 nach Heiligensee.

27. - 31. Mai 2013 - Klassenfahrt der 5b nach Trassenheide.

Mai 2013 - Klassenfahrt der 6c an den Werbellinsee.

Eindrücke von der Klassenfahrt der 5c im August 2012 an den Störitzsee gibt es hier.

06. - 10. Juni 2011 - Klassenfahrt der 6a2 nach Trassenheide.

06. - 10.September 2010 - Klassenfahrt der 6c nach Trassenheide

Eindrücke einer Klassenfahrt 

Montag, 06. September 2010

Endlich war der Tag der Abreise zu unserer Klassenfahrt auf die Insel Usedom da. Wir trafen uns alle um 8.15 Uhr vorn an der Turnhalle mit den Eltern und vollgepackten Koffern. Pünktlich kam der moderne Reisebus. Es war ein Doppeldeckerbus für 80 Passagiere und wir waren nur 21 Personen, alle gingen nach oben und hatten richtig viel Platz. Wir winkten unseren Eltern und die Reise begann. Zuerst fuhren wir durch Berlin, dann auf die Autobahn zum Berliner Ring. Während der Fahrt unterhielten wir uns, spielten Karten oder hörten Musik. Eine Zeit lang konnten wir uns auch im Fernsehen den Film „Kung Fu Panda“ ansehen. So verging die Zeit auf der langweiligen Autobahnfahrt schnell und nach ca. vier Stunden kamen wir in Wolgast an, von wo eine Brücke über den Peenestrom nach Usedom führt. Schnell fanden die Busfahrer in Trassenheide dann auch unser Ziel: Das Kinder-Erholungs-Zentrum. Endlich waren wir da. Herr Pelikan, der Heimleiter empfing uns freundlich. Zuerst gab es zum Mittagessen Kartoffelsuppe und zum Nachtisch leckeren Pudding. Anschließend verteilten wir uns auf die Häuser. Frau Ruge, Frau Schaube und Frau Tanzmann hatten zwei Häuser, Haus „Seeblick“ zum Schlafen und Haus „Koralle“ zum Aufhalten.

Alle unsere Häuser hatten Namen. Alle Häuser waren gemütlich und hatten zwei Schlafzimmer. Zum Waschen und auf die Toilette gingen wir in ein extra Sanitärhaus. Als erstes einigten wir uns, wer in welchem Bett schläft und dann bezogen wir die Betten. Bei einigen dauerte das ganz schön lange. Als wir fertig waren, erkundeten wir das Gelände. Die Häuser lagen alle im Wald auf verschiedenen Hügeln. Es gab noch ein großes Bettenhaus, das Speisehaus, Schaukeln und Tischtennisplatten. Danach ging es das erste Mal an den Strand.

Wir mussten nur drei Minuten laufen und schon waren wir da. Der Sandstrand war kilometerlang und davor lag die Ostsee. An dem Tag war das Meer ruhig, es gab nur kleine Wellen. Wir zogen uns schnell die Schuhe und Strümpfe aus und testeten die Wassertemperatur. Wir fanden, dass man darin gut baden konnte und zusammen mit Frau Ruge und Frau Schaube badeten dann die meisten Kinder im Meer. Das Wasser hatte frische 18 Grad und war salzig, aber durch das Toben und die Wellen kam es uns nicht so kalt vor. Anschließend wurde gebuddelt und Ball gespielt. In den Spielpausen gab es Chips und weil wir viel krümelten, kamen die Möwen, um sich die Reste zu holen.

Um halb sechs gingen wir zurück, weil es bald Abendbrot gab. Vom Büfett konnten wir uns aussuchen, was wir essen wollten, für uns waren extra Platten ohne Schweinefleisch angerichtet. Nach dem Essen wanderten wir noch an der Strandpromenade entlang zum Spielplatz. Leider war die Seilbahn kaputt.

Der Rückweg am Strand dauerte viel länger. Es war anstrengend, durch den Sand zu laufen.

Bevor wir schlafen gingen, schrieben wir noch Tagebuch. Anschließend haben wir geduscht. Weil es für uns ungewohnt war, in den Häuschen in Gruppen zu schlafen, quatschten alle noch einige Zeit und manche Kinder mussten auch noch x-mal zur Toilette rennen. Aber schließlich schliefen alle.  

Dienstag, 7.September

Die Sonne schien, aber es war etwas kühler. Wir gingen nach dem Frühstück an den Strand, aber nicht zum Baden, sondern zum Ball spielen. Frau Schaube war Schiedsrichter und wir spielten zwei Runden Ball über die Schnur. Anschließend machten wir noch einen Wettlauf am Strand, was sehr anstrengend war, weil wir Gegenwind hatten und es schwierig war, im Sand zu rennen.

Danach hatten wir Freizeit und konnten erst am Strand, dann auf dem Heimgelände und in unseren Häusern spielen.

Nach dem Mittagessen liefen wir durch den Wald nach Zinnowitz, das dauerte 45 Minuten. Emre musste zwischendurch wieder Liegestütze machen.

In Zinnowitz liefen wir zum Minigolfplatz, wir teilten uns in drei Gruppen, eine mit Frau Tanzmann, eine mit Frau Schaube und eine mit Frau Ruge. Dann spielten wir Minigolf. Manche haben das zum ersten Mal gemacht. Wir brauchten ziemlich lange bis alle durch waren.

Da die Lehrerinnen außer Konkurrenz spielten, hatten Yusa den ersten, Rezan den zweiten und Muhammed, Dilan, Amanda den dritten Platz. Abends bekamen sie von Frau Ruge kleine Preise. Wir aßen alle noch ein Eis, Tavhid sogar drei. Die Erwachsenen tranken Kaffee und dann wanderten wir wieder zurück. Nach dem Abendbrot spielten wir Fangen, schrieben wieder Tagebuch und machten im großen Raum ein Quizspiel.

Mittwoch, 8.September

Gegen 7.30 Uhr wurden wir wieder geweckt und um halb neun Uhr ging es zum Frühstück. Wir packten uns belegte Brote, Obst und Getränke für unterwegs ein, denn wir wollten einen Tagesausflug nach Peenemünde machen. Wir liefen zum Bahnhof Trassenmoor. Wir kamen pünktlich an und hatten noch Zeit für ein Tänzchen. Dann kam unser Zug. Er brachte uns in 15 Minuten nach Peenemünde. Vor den Museen warteten wir etwas. Zuerst waren wir im Historisch Technischen Informationszentrum. Das Gelände des Museums war zur Zeit des Nationalsozialismus eine Raketenversuchsanstalt. Darüber gab es viele Informationen und den Nachbau einer Rakete aus dieser Zeit zu sehen. Wir besichtigten auch ein russisches Kriegsschiff. Vieles im Museum war interessant, aber vieles war für uns auch schwer zu verstehen.

Anschließend machten wir eine Picknickpause und gingen dann in die Phänomenta. Das ist ein Museum, in dem man viele verblüffende Versuche machen kann. Wir betrachteten uns draußen in verschiedenen Spiegeln, die uns ganz verzerrt darstellten. Als allererstes machten fast alle von uns den Astronautentest. Dabei wurde man in einem Sitz angeschnallt und dann schnell in alle Richtungen gedreht. Das war ganz schön aufregend. Einige Kinder machten riesige Seifenblasen, in denen man sogar drinstehen konnte. Später fanden wir einen dunklen Raum, in dem wir uns an eine Wand stellten. Es blitzte ein paar Mal und anschließend konnte man das Bild unserer Schatten auf der Wand sehen. Wir machten viele alberne Bewegungen. Mit einem Trick schafften wir es an anderer Stelle, dass es so aussah, als würde unser Kopf auf einem Teller liegen.

In einem weiteren Raum drehte sich alles um elektrischen Strom.

Vielen hat auch der stockdunkle Raum gefallen. Man konnte darin gar nichts sehen und musste den Weg nur durch Fühlen finden. Manche Kinder konnten plötzlich einen Trabbi hochheben oder sahen einen leuchtenden Wasserstrahl. In der Phänomenta gab es noch einiges mehr auszuprobieren und es hat allen viel Spaß gemacht.

Zum Schluss besichtigten wir in Peenemünde ein russisches U-Boot. Es ist eines der größten U-Boote der Welt. Es wurde 1961 gebaut und wenn es im Einsatz war, waren 80 Mann Besatzung auf dem Schiff.

Wir fanden es schon sehr eng und unheimlich, als nur wir 20 Personen darauf waren! Wir mussten innen durch kleine Luken klettern und es stank nach Schmieröl. Und dann hatten sie unter Deck nur eine Toilette und keinen richtigen Waschraum. Noch unheimlicher war es, sich vorzustellen damit 100 Meter unter Wasser zu sein. Das Schiff konnte bis zu drei Wochen ununterbrochen unter Wasser sein. Wir waren froh, als wir wieder draußen waren. Dann saßen wir ein wenig in der Sonne und liefen zurück zum Bahnhof. Leider war der Zug gerade weg und so mussten wir 45 Minuten auf den nächsten warten.

Zurück in Trassenheide gingen wir alle in den Souvenirladen und kauften uns Ansichtskarten und kleine Mitbringsel.

Abends schrieben wir wieder unser Tagebuch und auch eine Karte für die Eltern. Danach durften wir noch spielen.

Donnerstag, 9.September

Wie jeden Morgen haben wir als erstes gefrühstückt. Leider war es sehr windig und regnete auch etwas. So spielten wir erst ein wenig in den Häusern und als es aufgehört hatte, gingen wir alle an den Strand zum Ball spielen. Es war am Strand richtig stürmisch und es gab hohe Wellen. Wir spielten trotzdem, aber es war gegen den Wind ganz schön schwierig.

Nach dem Mittagessen sind wir durch den Regen zur Schmetterlingsfarm gewandert. In der Schmetterlingshalle war ein tropisches Klima, es war sehr warm und feucht. Alle fingen gleich an zu schwitzen. Es wuchsen dort tropische Pflanzen wie Orchideen und Bananenstauden. Dazwischen flogen viele verschiedene Falter einfach frei herum. Manche Kinder hatten vor den Schmetterlingen Angst und dachten sogar, dass diese beißen. Andere ließen die Schmetterlinge auf die eigene Hand oder auf den Rücken fliegen.

Die meisten Schmetterlinge waren größer, als die, die es bei uns gibt. An einem Blatt sahen wir Eier und auch Raupen und hinter einem Fenster konnten wir Schmetterlingen beim Schlüpfen zuschauen. Alle versuchten die besonders schönen blauen Schmetterlinge zu fotografieren, aber die waren immer in Bewegung und keiner bekam ein ordentliches Foto. Anschließend gingen wir ins Schmetterlings- und Insektenmuseum, das gleich im Raum daneben lag. Dort gab es viele verschiedene Tiere in Vitrinen. Da brauchte auch Nadin keine Angst mehr zu haben, denn diese Insekten waren alle tot. Der größte Schmetterling hatte dort eine Spannweite von 32 Zentimetern! Es gab auch riesige Käfer, zum Beispiel den Goliathkäfer und sehr große Stabheuschrecken. Manche Käfer glitzerten in Gold und verschiedenen bunten Farben. Hinter dem Museum war ein Laden mit vielen schönen Sachen. Einige Kinder kauften sich etwas, aber die meisten hatten ihr Geld schon ausgegeben.

Als wir aus der Schmetterlingsfarm heraus kamen, regnete es immer noch. Wir gingen nur wenige Meter weiter zum verkehrten Haus. Alles in diesem Haus stand Kopf herum und es war ein merkwürdiges Gefühl, durch das Haus zu gehen. Manchen wurde etwas schwindelig. Aber man konnte dort tolle, sehr witzige Fotos machen, z. B. flogen die Kinder zum Fenster herein. Andere Kinder konnten plötzlich einen Handstand auf dem Sofa oder auf dem Toilettenbecken machen. Als wir aus dem verrückten Haus wieder herauskamen, regnete es immer noch, sogar stärker. Was für ein Regentag! Ziemlich nass kamen wir wieder bei unseren Häusern an. Weil es unser letzter Tag war, sollten wir aufschreiben, was uns am besten und am wenigsten gefallen hatte.

Leider kam nach dem Abendbrot die Zeit des Kofferpackens. Als alle fertig waren, bekamen wir Süßigkeiten und Salzgebäck und die Mädchen und Jungen machten jeder für sich in einem Haus eine Party. Da ging es recht lustig zu. Bei den Mädchen war tolle Stimmung.

Freitag, 10.September

Vor dem Frühstück zogen wir unsere Betten ab und räumten alles in die Koffer. Ein letztes Mal frühstückten wir im Speiseraum. Wir trugen die Koffer herunter und Frau Tanzmann, Frau Schaube und Frau Ruge schauten sich noch einmal alle Zimmer an, ob auch keiner etwas liegengelassen hat und ob die Häuser ordentlich aufgeräumt waren.

Unser Bus für die Rückfahrt kam und wir verabschiedeten uns von Herrn Pelikan. Wir hatten wieder den Doppeldeckerbus. Nach einer Stunde Fahrt machten wir auf einem Rastplatz eine Pause und einige gaben ihr letztes Taschengeld für Süßigkeiten aus. Doch bald ging es weiter. Vor und in Berlin gab es einen großen Stau, dass wir etwa eine Stunde später als angekündigt ankamen. Die Eltern erwarteten uns schon, wir verabschiedeten uns und gingen nach Hause.

 

Es war eine schöne Klassenfahrt und wir werden die Erlebnisse lange in Erinnerung behalten.

17.05. - 21.05.2010 - Klassenfahrt der 6a nach Trassenheide

Aktuell:

Tolle-Seite-Tipp:

Hier gibt es tolle Eindrücke aus unserem grünen Klassen-zimmer.

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